img1
img2
img3
img4
img5
img6

Stöbersuche

Kjell 2 klein

Das Nasenarbeit für Hunde eine optimale und natürliche Beschäftigung ist, ist mittlerweile allseits bekannt. Das Stöbern aber hat bisher kaum bekannt erlangt, obwohl es ähnlichen Sportarten (z.B. Mantrailing, Fährtenarbeit, usw.) gegenüber einige Vorteile bietet.

 

 

 

Die Pluspunkte:

  • Das Training beim Stöbern erfordert keine langwierige Vorbereitung, wie es zum Beispiel beim Fährten der Fall ist
  • Man benötigt keine Helfer und keinen Trainingsplatz, man kann also völlig unabhängig trainieren
  • Man kann es überall machen, selbst auf dem täglichen Spaziergang oder im Garten

Die Stöbersuche können Mensch und Hund nur als Team meistern, der Hund macht seine Arbeit nicht selbstständig und allein, sondern läßt sich vom Menschen dabei führen und lenken. Ziel des Ganzen ist es, daß der Hund in einem Stöberfeld von bis zu 30 x 50 m, schnell und zuverlässig mehrere ausgelegte Gegenstände (eigene oder fremde) von etwa der Größe einer Streichholzschachtel findet und dem Hundeführer anzeigt. Der Hund soll dabei aber nicht einfach los preschen, sondern wird vom Hundeführer von einer gedachten Mittellinie aus systematisch eingewiesen. Und das völlig frei, ohne Leine und nur über Körpersprache und Hörzeichen. In Prüfungen (wenn man Interesse daran hat) hat man dafür eine bestimmte Zeitvorgabe und die bis dahin gefundenen Gegenstände bestimmen u.a. die Punktzahl.

Für die ehrgeizigen Hundeleute: Die Stöbersuche ist eine FCI zugelassene Sportart, in der man sich in Prüfungen mit anderen messen kann und die als Ausbildungskennzeichen auch in Leistungskarten eingetragen wird.

Aber abgesehen davon macht die Stöbersuche einfach großen Spaß. Das Bewältigen dieser gemeinsamen Aufgabe fördert die Beziehung zwischen Mensch und Hund und spätestens dann, wenn man beim Spazierengehen seinen Autoschlüssel verloren hat, lernt man die Vorteile eines guten Stöberhundes absolut schätzen!